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Was steckt in einem 'All-inclusive'-Tauchpreis?

Veröffentlicht 7. Juni 2026·6 Min. Lesezeit

Zwei Basen können beide 'All-inclusive' sagen und sehr Verschiedenes meinen. Hier ist die Checkliste, die aus einem vagen Versprechen eine Zahl macht, der du vertraust.


'All-inclusive' ist eine der am meisten missbrauchten Floskeln im Reisebereich, und Tauchen ist keine Ausnahme. Bei einer Basis enthält der 'All-in'-Open-Water-Kurs Ausrüstung, Material, Zertifizierung und Steuern. Bei einer anderen lässt das 'All-in' leise die Zertifizierungsgebühr und den Anzug weg. Gleiche Worte, sehr unterschiedliche Rechnungen. Das ist die Checkliste für einen ehrlichen Vergleich.

Was ein echter All-inclusive-Preis abdecken sollte

Für einen Kurs oder geführten Tauchgang sollte ein wirklich All-inclusive-Preis jede unvermeidbare Pflichtkostenposition bündeln. Mindestens:

  • Ausbildung / Guiding — die Zeit des Tauchlehrers oder Divemasters im und ausserhalb des Wassers.
  • Ausrüstung — Maske, Flossen, Anzug, Jacket, Regler, Flasche, Blei und idealerweise ein Tauchcomputer.
  • Lernmaterial — eLearning oder Manuals für einen Kurs (die PADI-Materialgebühr ist ein Klassiker des Weglassens).
  • Zertifizierung — die Bearbeitungsgebühr des Verbands und deine C-Card für einen Kurs.
  • Steuern — Mehrwertsteuer und lokale Abgaben (Ägyptens Tauchsteuer ist das Lehrbuchbeispiel).
  • Pflichtgebühren — Meerespark- oder Nationalpark-Zugang, wo zutreffend.

Das Zwei-Label-System

Bei DiveCost ist jeder Preis als All-inclusive oder Grundpreis gekennzeichnet, mit aufgelisteten Inklusivleistungen. Ein nackter 'Grundpreis' ist nicht unehrlich — aber nur mit einem anderen Grundpreis vergleichbar, nie mit einem All-in-Preis.

Was berechtigt extra ist (und das ist okay)

Manches ist wirklich optional und gehört nicht in einen Gleiches-mit-Gleichem-Preis. Solange es offengelegt ist, ist das fair:

  • Trinkgeld für Guides und Bootscrew — üblich, aber freiwillig.
  • Unterwasserfotos oder -videos als kostenpflichtige Zusatzoption.
  • Privates Guiding oder Eins-zu-eins-Ausbildung gegen Aufpreis.
  • Unterkunft, Transfers und Verpflegung, sofern nicht ausdrücklich Teil eines Pakets.

Die fünf Fragen, die einen falschen All-in-Preis entlarven

  • Ist die Ausrüstungsmiete für jeden Tauchgang inklusive — oder bringe ich eigene?
  • Für einen Kurs: sind Material und Zertifizierungsgebühr enthalten?
  • Ist die Steuer (Mehrwertsteuer und lokale Tauchabgabe) schon in dieser Zahl?
  • Sind Meerespark- oder Bootsgebühren enthalten oder kommen sie später dazu?
  • Kann ich diese Summe schriftlich haben, bevor ich ankomme?

Warum wir darum herum gebaut haben

Die Lücke zwischen einem Marketing-'All-inclusive' und einem echten ist der ganze Grund, warum DiveCost existiert. Wir listen Inklusivleistungen auf, kennzeichnen den Preistyp und datieren ihn — damit 'all-in' wirklich all-in bedeutet.

Sieh die Labels in Aktion auf unseren Seiten Koh Tao, Makadi Bay und Dahab, und lies mehr zu den versteckten Kosten beim Tauchen.

Fazit: Vertrau nicht dem Wort 'All-inclusive' — vertrau der aufgeschlüsselten Liste dahinter. Kann eine Basis dir nicht genau sagen, was in der Zahl steckt, ist die Zahl nicht all-in.

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