Was steckt in einem 'All-inclusive'-Tauchpreis?
Zwei Basen können beide 'All-inclusive' sagen und sehr Verschiedenes meinen. Hier ist die Checkliste, die aus einem vagen Versprechen eine Zahl macht, der du vertraust.
'All-inclusive' ist eine der am meisten missbrauchten Floskeln im Reisebereich, und Tauchen ist keine Ausnahme. Bei einer Basis enthält der 'All-in'-Open-Water-Kurs Ausrüstung, Material, Zertifizierung und Steuern. Bei einer anderen lässt das 'All-in' leise die Zertifizierungsgebühr und den Anzug weg. Gleiche Worte, sehr unterschiedliche Rechnungen. Das ist die Checkliste für einen ehrlichen Vergleich.
Was ein echter All-inclusive-Preis abdecken sollte
Für einen Kurs oder geführten Tauchgang sollte ein wirklich All-inclusive-Preis jede unvermeidbare Pflichtkostenposition bündeln. Mindestens:
- Ausbildung / Guiding — die Zeit des Tauchlehrers oder Divemasters im und ausserhalb des Wassers.
- Ausrüstung — Maske, Flossen, Anzug, Jacket, Regler, Flasche, Blei und idealerweise ein Tauchcomputer.
- Lernmaterial — eLearning oder Manuals für einen Kurs (die PADI-Materialgebühr ist ein Klassiker des Weglassens).
- Zertifizierung — die Bearbeitungsgebühr des Verbands und deine C-Card für einen Kurs.
- Steuern — Mehrwertsteuer und lokale Abgaben (Ägyptens Tauchsteuer ist das Lehrbuchbeispiel).
- Pflichtgebühren — Meerespark- oder Nationalpark-Zugang, wo zutreffend.
Das Zwei-Label-System
Bei DiveCost ist jeder Preis als All-inclusive oder Grundpreis gekennzeichnet, mit aufgelisteten Inklusivleistungen. Ein nackter 'Grundpreis' ist nicht unehrlich — aber nur mit einem anderen Grundpreis vergleichbar, nie mit einem All-in-Preis.
Was berechtigt extra ist (und das ist okay)
Manches ist wirklich optional und gehört nicht in einen Gleiches-mit-Gleichem-Preis. Solange es offengelegt ist, ist das fair:
- Trinkgeld für Guides und Bootscrew — üblich, aber freiwillig.
- Unterwasserfotos oder -videos als kostenpflichtige Zusatzoption.
- Privates Guiding oder Eins-zu-eins-Ausbildung gegen Aufpreis.
- Unterkunft, Transfers und Verpflegung, sofern nicht ausdrücklich Teil eines Pakets.
Die fünf Fragen, die einen falschen All-in-Preis entlarven
- Ist die Ausrüstungsmiete für jeden Tauchgang inklusive — oder bringe ich eigene?
- Für einen Kurs: sind Material und Zertifizierungsgebühr enthalten?
- Ist die Steuer (Mehrwertsteuer und lokale Tauchabgabe) schon in dieser Zahl?
- Sind Meerespark- oder Bootsgebühren enthalten oder kommen sie später dazu?
- Kann ich diese Summe schriftlich haben, bevor ich ankomme?
Warum wir darum herum gebaut haben
Die Lücke zwischen einem Marketing-'All-inclusive' und einem echten ist der ganze Grund, warum DiveCost existiert. Wir listen Inklusivleistungen auf, kennzeichnen den Preistyp und datieren ihn — damit 'all-in' wirklich all-in bedeutet.
Sieh die Labels in Aktion auf unseren Seiten Koh Tao, Makadi Bay und Dahab, und lies mehr zu den versteckten Kosten beim Tauchen.
Fazit: Vertrau nicht dem Wort 'All-inclusive' — vertrau der aufgeschlüsselten Liste dahinter. Kann eine Basis dir nicht genau sagen, was in der Zahl steckt, ist die Zahl nicht all-in.