Die versteckten Kosten beim Tauchen, vor denen dich niemand warnt
Ein '30-Euro-Fun-Dive' kostet selten 30 Euro. Das sind die leisen Zusatzkosten — und wie du mit der echten Zahl planst.
Die häufigste Beschwerde neuer Taucher betrifft nicht das Tauchen — sondern die Rechnung. Online wird dir eine Zahl genannt, an der Basis zahlst du eine andere. Meist ist das kein Betrug; der beworbene Preis enthält einfach fast nie alles. Hier geht das Geld wirklich hin.
1. Ausrüstungsmiete
Ein komplettes Set — Maske, Flossen, Anzug, Jacket, Regler, Flasche, Blei, Computer — kann 15–40 € pro Tag kosten. Viele 'Fun-Dive'-Preise setzen eigene Ausrüstung voraus.
2. Meerespark- & Umweltgebühren
Geschützte Tauchgebiete erheben Zugangsgebühren — von wenigen Euro bis 25 €+ in manchen Meeresparks. Verpflichtend und oft nicht im Schlagzeilenpreis.
3. Lokale Steuern
Ägypten etwa erhebt eine Tauch-Entertainment-Steuer (~10 %) zusätzlich zur Mehrwertsteuer. Gute Basen rechnen sie ein; schlechte Angebote nicht.
4. Versicherung
Manche Basen verlangen eine kurzfristige Tauchversicherung (z. B. DAN) für Schnuppertauchen und Kurse — ein kleiner, aber realer Posten.
5. Boots-Aufschläge, Guides & Trinkgeld
Boots-Tauchgänge kosten mehr als Ufer-Tauchgänge. Ein privater Guide kostet extra. Und Trinkgeld für die Crew ist in vielen Zielen üblich.
Die All-inclusive-Gewohnheit
Bevor du etwas buchst, lass dir eine Zahl geben, die Ausrüstung, Gebühren, Steuern und Versicherung enthält. Bei DiveCost zeigen wir nur solche Preise — gekennzeichnet, aufgeschlüsselt und datiert.
Neugierig, wie sich die Zusatzkosten in echten Zielen summieren? Sieh dir geprüfte All-inclusive-Preise auf unseren Seiten zu Koh Tao und Makadi Bay an.
Keine dieser Kosten ist für sich genommen unfair. Das Problem ist immer nur die Überraschung. Plane mit dem All-inclusive-Preis und Tauchen bleibt genau so gut, wie du es dir vorgestellt hast — nur ohne den Schreck an der Kasse.