Tauchen auf den Kanaren: Kosten 2026
Europa ohne Langstreckenflug: Die Kanaren bieten ganzjähriges, vulkanisches Tauchen. Hier die ehrlichen All-inclusive-Kosten jeder Option.
Die Kanarischen Inseln sind Europas Antwort auf ganzjähriges Tauchen ohne Langstreckenflug: den ganzen Winter über vergleichsweise warmes Wasser, spektakuläre vulkanische Unterwasserlandschaften und nur ein kurzer Flug von fast überall in Europa. Besonders Teneriffa und Lanzarote sind voll mit etablierten Tauchbasen. Die Preise liegen über dem Roten Meer oder Thailand, aber unter dem übrigen Westeuropa — und da du in der EU bist, sind Regeln und Verbraucherschutz vertraut. Hier das ehrliche All-inclusive-Bild für 2026.
Warum die Kanaren mehr kosten als die Tropen
Zwei Dinge treiben die Preise: Es ist EU, also sind Löhne, Versicherung und Mehrwertsteuer (IGIC, die lokale Steuer) europäisch; und das Wasser ist kühler, du tauchst also meist im dickeren Neoprenanzug oder Trockenanzug, was mehr Ausrüstung und manchmal einen Aufschlag bedeutet. Der Vorteil: kurze Flüge, hohe Sicherheitsstandards und verlässliche Betriebe.
Schnuppertauchen: dein erster Atemzug unter Wasser
Ein geführter Schnuppertauchgang auf Teneriffa oder Lanzarote kostet typischerweise 60–90 € all-in, je nachdem ob vom Ufer oder per Boot und was an Ausrüstung enthalten ist. Etwas mehr als am Roten Meer, aber für den ersten Versuch trotzdem gut erschwinglich.
Open-Water-Schein
Ein kompletter Open-Water-Diver-Kurs auf den Kanaren liegt typischerweise bei 380–550 € all-in. Die Spanne hängt vom Verbandsmaterial, der Gruppengrösse und davon ab, ob dickere Anzüge oder Trockenanzug-Miete enthalten sind.
| Schnuppertauchen (1 geführter Tauchgang) | 60–90 € |
| Open-Water-Diver-Kurs | 380–550 € |
| Fun Dive (zertifiziert, pro Tauchgang) | ab ~40–60 € |
| Anzug-/Trockenanzug-Upgrademal inklusive, mal extra | 0–20 € |
| Plane für eine Woche zertifiziertes Tauchen | 450–750 € |
Achte auf den Anzug-Aufschlag
Das kühlere atlantische Wasser verlangt einen 5–7-mm-Anzug oder einen Trockenanzug. Manche Basen nennen einen 'nackten' Preis und schlagen Anzug-Upgrade oder Trockenanzug-Miete an der Kasse auf. Frag immer, ob der Anzug, den du wirklich brauchst, enthalten ist.
Teneriffa oder Lanzarote
Teneriffa
Die grösste Insel hat die meisten Tauchbasen, besonders an der ruhigeren Südküste. Einfache Ufer-Einstiege, vulkanische Bögen und gute Chancen auf Rochen und Schildkröten machen sie einsteigerfreundlich und preislich konkurrenzfähig.
Lanzarote
Lanzarote ist bekannt für klares Wasser und das Atlantic Museum, einen eindrucksvollen Unterwasser-Skulpturenpark bei Playa Blanca. Tauchen hier kann eine kleine Meeresschutz- oder Platzgebühr zusätzlich zum Tauchpreis kosten — kläre das vor der Buchung.
Der DiveCost-Ansatz für die Kanaren
Weil der Anzug-Aufschlag und kleine Platzgebühren genau die Stellen sind, an denen Kanaren-Preise abweichen, zählt hier All-inclusive-Preisgestaltung am meisten. Jede Zahl bei uns wird gegen die Website der Basis geprüft und datiert.
Versteckte Kosten, die du einplanen solltest
- Anzug-Upgrades — der kühlere Atlantik braucht oft mehr Neopren.
- Meeresschutz- oder Platzgebühren an geschützten Plätzen wie Lanzarotes Reservaten.
- Boots-Aufschläge gegenüber Ufer-Tauchgängen.
- Ausrüstungsmiete, wenn du ohne eigene Ausrüstung reist.
- IGIC (die lokale Mehrwertsteuer) — bei guten Basen inklusive, bei anderen manchmal später aufgeschlagen.
Lieber wärmer und günstiger? Vergleiche den Kostenratgeber zum Roten Meer und unsere Übersicht der besten günstigen Ziele für den Schein.
Neu in alldem? Beginne mit den versteckten Kosten beim Tauchen und Schnuppertauchen oder Open Water, um zu entscheiden, wohin dein Geld fliesst. Und prüfe vor der Buchung immer die live geprüften Preise auf DiveCost.
Fazit: Die Kanaren tauschen Tropen-Schnäppchenpreise gegen kurze Flüge, ganzjährigen Zugang und europäische Sicherheitsstandards. Plane mit der All-inclusive-Zahl — Anzug und Platzgebühren inklusive — und sie sind eine hervorragende europäische Basis.