Was der Advanced-Open-Water-Kurs kostet (und lohnt er sich?)
Advanced Open Water schaltet tiefere Tauchgänge und fünf Adventure Dives frei — aber lohnt er sich direkt nach dem ersten Kurs? Hier die ehrliche Kostenaufschlüsselung.
Sobald du deinen Open-Water-Schein hast, ist der nächste Schritt, den alle pushen, Advanced Open Water (AOW). Es klingt einschüchternd, ist aber kein schwerer Kurs — es sind fünf geführte 'Adventure Dives', inklusive eines Tieftauchgangs und eines Navigationstauchgangs, gedacht zum Erfahrungsaufbau unter Aufsicht des Tauchlehrers. Die echten Fragen sind, was er kostet, was du wirklich bekommst und ob du ihn jetzt oder später machst. Hier das ehrliche Bild für 2026.
Was du wirklich bekommst
Advanced Open Water ist weniger Prüfung als geführter Erfahrungsaufbau. Du absolvierst fünf Adventure Dives: zwei sind Pflicht (ein Tieftauchgang, typischerweise bis etwa 30 m, und ein Navigationstauchgang), drei weitere wählst du aus Optionen wie Wrack, Nacht, Strömung, Tarierung oder Nitrox. Er erweitert deine Tiefengrenze und, wichtiger, dein Selbstvertrauen.
Typische Kosten
Wo du ihn machst, zählt mehr als welchen Verband du wählst. In einem günstigen Tauch-Hub mit hohem Durchsatz ist der All-in-Preis weit niedriger als in Westeuropa. Rechne mit etwa 250–400 € all-in in Budget-Zielen und 350–550 € in teureren Regionen.
| Budget-Hubs (Koh Tao, Honduras, Rotes Meer) | 250–400 € |
| Teurere Regionen (Westeuropa) | 350–550 € |
| Verbands-eLearning-MaterialPADI berechnet; SSI meist inklusive | 0–60 € |
| Nitrox als Adventure Divefalls du die Nitrox-Option wählst | 0–50 € |
| Plane all-in für den Kurs | 250–550 € |
Was der Schlagzeilenpreis verbirgt
AOW-Preise werden meist als 'nur Kurs' genannt. Frag, ob Ausrüstungsmiete, Material/eLearning, Zertifizierungsgebühren und etwaige Park- oder Bootsgebühren enthalten sind — genau diese Extras machen aus einem günstig wirkenden Kurs einen teureren.
PADI oder SSI für AOW
Sowohl PADI als auch SSI bieten einen gleichwertigen Advanced-Kurs, und der Unterschied bei Preis und Inhalt ist klein. PADI berechnet digitales Material meist separat; SSI bündelt seine App üblicherweise. Die Tauchgänge und die Tiefengrenze, die du erwirbst, sind im Wesentlichen gleich.
Für eine volle Aufschlüsselung der beiden Verbände und ihrer Gebührenstruktur lies PADI oder SSI: Kosten und Unterschiede.
Lohnt er sich?
Gründe, ihn zu machen
- Er hebt deine Tiefengrenze und öffnet mehr Tauchplätze und viele Wracks.
- Fünf begleitete Tauchgänge bauen direkt nach Open Water schnell Selbstvertrauen auf.
- Navigations- und Tarierungsübung machen dich merklich zum besseren Taucher.
- Manche Tauchsafaris und Plätze erwarten oder bevorzugen einen Advanced-Schein.
Gründe zu warten
- Du kannst dieselbe Erfahrung günstig mit geführten Fun Dives aufbauen.
- Wenn du nur gelegentlich flache Riffe tauchst, zählt die grössere Tiefe vielleicht nicht.
- Später und an einem günstigen Ort gemacht, kann er weniger kosten als im Premium-Resort.
Die DiveCost-Einschätzung
AOW ist wirklich nützlich, aber nicht dringend. Bist du schon an einem günstigen, hochwertigen Hub mit guten Bedingungen, ist er direkt nach Open Water effizient und preiswert. Bist du in einem teuren Resort, überleg ein paar geführte Fun Dives jetzt und den Kurs später irgendwo günstiger.
Willst du weiter? Sieh den Kostenratgeber zum Rescue Diver und den Kostenratgeber zum Divemaster. Ein günstiger Ort, um Kurse zu stapeln, ist Koh Tao.
Noch nicht sicher, ob sich der ganze Weg lohnt? Beginne mit dem vollen Kostenratgeber zur Zertifizierung und den versteckten Kosten beim Tauchen. Prüfe vor der Buchung immer die live geprüften Preise auf DiveCost.
Fazit: Advanced Open Water ist preiswerter Erfahrungsaufbau, keine schwere Prüfung. Mach ihn dort, wo Tauchen günstig und die Bedingungen gut sind, vergleiche den echten All-inclusive-Preis, und er ist einer der lohnendsten Schritte nach deinem ersten Schein.